Wie mache ich mich selbständig 

als Medizinisch-technische*r Assistent*in? 

Du bist bereits ausgebildete*r MTA und möchtest dich über die Selbstständigkeit als solche*r informieren? 

Dann kannst du in diesem Artikel alle wichtigen Voraussetzungen für den Start deiner Freiberuflichkeit erfahren. Denn die Selbstständigkeit als Medizinisch-technische*r Assistent*in sollte nicht unterschätzt werden. Hier kommen neben den fachlichen Herausforderungen auch die eines Unternehmers hinzu. 

Ich erkläre dir, worauf es dabei ankommt und wie du als freiberufliche*r Medizinisch-technische*r Assistent*in und Gründer*in dein Business erfolgreich führen kannst. 

Solltest du bei deinem Schritt in die Selbständigkeit Unterstützung benötigen, helfe ich dir Step-by-Step dein Business in einer 1:1 Beratung über mehrere Woche aufzubauen. Trage dich gern unten zu einem kostenlosen Erstgespräch ein. 

Selbstständig machen als 
Medizinisch-technische*r Assistent*in

- Die Grundvoraussetzungen - 

 

Als Grundvoraussetzung solltest du eine erfolgreich abgeschlossene MTA-Ausbildung vorweisen können. Um Patienten fachgerecht und ordnungsgemäß behandeln zu können, brauchst du ein fundiertes Fachwissen. Voraussetzung für die Freiberuflichkeit ist also ein erfolgreich abgeschlossenes Staatsexamen. 

Je nachdem welche Fachrichtung du in deiner Ausführung als freiberufliche*r Medizinisch-technische*r Assistent*in anbietest und ausüben möchtest, solltest du vorher einige Erfahrungen im Praxisalltag gemacht haben. 

Denn je mehr Vorerfahrung du mitbringst, desto besser kannst du dich bei deinen Auftraggebern (Ärzte, Pflegedienstleistung, Praxismanagement) bewerben. Aber auch mit wenig Berufserfahrung kannst du die Selbständigkeit starten. 

 Formale Voraussetzungen für die Selbständigkeit als 
Medizinisch-technische*r Assistent*in

Wenn du dich als Medizinisch-technische*r Assistent*in selbstständig machen möchtest, musst du deine Dienstleistung bei deinem Finanzamt anmelden. 

Da du mit der Berufsbezeichnung MTA als Freiberufler giltst, fällst du nicht unter die Gewerbepflicht. Um in der eigenen Praxis oder in einer medizinischen Einrichtung Patienten behandeln zu dürfen, musst du lediglich als Selbständige*r oder Freiberufler*in eingetragen sein. Diesen Status erhältst du, wenn du dich beim Finanzamt als solche*r registriert hast. 

Prinzipiell muss ein Freiberufler nur Einkommenssteuer zahlen. Im Rahmen der freiberuflichen Tätigkeit kann der oder die MTA Umsätze erzielen, die von der Umsatzsteuer nach § 4 Nr. 14 UStG befreit sind. 

Das macht dir die Sache später bei deiner Abrechnung und Dokumentation einfacher. Ob du von der Umsatzsteuer befreit bist, hängt allerdings AUCH von deiner Dienstleistung ab. Lasse dich hier am besten individuell von (d)einem Steuerberater beraten. 

Entscheidung über die Ausführung als freiberufliche*r Medizinisch-technische*r-Assistent*in 

Nachdem du alle Voraussetzungen erfüllst, solltest du dir über die Art deiner Ausübung Gedanken machen. Es gibt einige Möglichkeiten die freiberufliche Tätigkeit als MTA auszuüben.

Ich möchte in diesem Beitrag allerdings nur kurz darauf eingehen. In späteren Beiträgen erfährst du ausführlich etwas über die verschiedenen Modelle.

1. Du kannst dir eigene Praxisräume anmieten, mit Geräten ausstatten (Leasen oder Kaufen) und deine Messungen am Patienten in deiner Praxis ausführen. Abrechnen kannst du das ganze sogar über die Kassenärztliche Vereinigung. Hier entstehen allerdings erstmal einige Investitionskosten, der Bedarf ist aber in jedem Fall gegeben.

2. Oder du arbeitest mit einer Gerätefirma zusammen die dir medizinische Geräte zur Verfügung stellt und besucht die Arztpraxen (und/oder weitere ambulante medizinische Einrichtungen), um deine Messungen vor Ort auszuführen.

3. Die nächste Variante beschreit die einfachste Möglichkeit. Du verkaufst dein Wissen als Dienstleistung. Das bedeutet, du bietest den medizinischen Einrichtungen an, die Untersuchungen in der Praxis an den vorhandenen Geräten durchzuführen. Abrechnen kannst du das ganze nach geleistete Stunden auf Honorarbasis.

4. Es gibt noch weitere Varianten wie du deine Selbständigkeit als Medizinisch-technische/r-Assistent/in umsetzen kannst. Bist du Experte in einer Fachrichtung? Dann nutze das und gebe Fortbildungen in diesem Bereich.

Wenn du mehr erfahren möchtest, kannst dich gern zu einem kostenlosen Erstgespräch in dem untenstehenden Feld eintragen.

 Vermarktung als freiberufliche*r 

Medizinisch-technische*r-Assistent*in

Gerade bei einer Neugründung ist die Vermarktung der eigenen Person wichtig. Denn wenn niemand von dir und deiner Dienstleistung weiß, kann dich keiner Buchen.

Da es bislang sehr wenig freiberufliche Medizinisch-technische-Assistenten für Funktionsdiagnostik in Deutschland gibt, solltest du durch das direkte Anschreiben von Ärzten, medizinische Versorgungszentren, Polikliniken und andere ambulante Einrichtungen auf dich aufmerksam machen.

Zudem ist in diesem Bereich ausschlaggebend: Mundpropaganda.

 Vielleicht kannst du bereits gewonnene Kontakte für dich nutzen, um dein Business zu verbreiten. Denn wenn du deinen Job gut machst, kommen die Auftraggeber im besten Fall sogar auf dich zu. 

 Nutze auch Unternehmensplattformen wie Xing und LinkedIn. Mit einem sympathischen Bild und einem kurzen Text, kannst du direkt Nähe schaffen und durch dein Auftreten Vertrauen und Expertise aufbauen. 

Fazit: Selbstständig machen als Medizinisch-technische*r-Assistent*in

 Wenn du nun überlegst dich als MTA selbstständig zu machen, dann solltest du zuerst prüfen, ob du alle erforderlichen Voraussetzungen mitbringst und wie deine Selbstständigkeit genau aussehen soll. 

Hier gibt es kein besser oder schlechter – es hängt im Wesentlichen von deinen Wünschen und Vorstellungen ab. Du solltest dich fragen: Wie viel Risiko bin ich bereit einzugehen? Möchte ich mein eigener Chef sein? Wie soll mein Arbeitsalltag aussehen? Wie sehen die Erfolgschancen bei meinem Standort aus?

Wenn du dich dann entschieden hast, folgen noch ein paar weitere Überlegungen. Zum Beispiel wie du dich Krankenversichern möchtest (Privat oder gesetzlich), welche Berufshaftpflicht in Frage kommt und ob du in die gesetzliche Rente einzahlen oder lieber selbst Vorsorgen möchtest.

Generell lohnt es sich gerade beim Start der Selbständigkeit zusammen mit einem Experten alle wichtigen Fakten zu klären. Denn Bereiche wie Steuern oder Rechtsgrundlagen sind komplex aber eben sehr wichtig für die Selbstständigkeit als Medizinisch-technische/r-Assistent/in.

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